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Kooperation deutscher mittelständischer Unternehmen mit Russland

Eine kritische Betrachtung unter Berücksichtigung des Förderrahmens

Bachelorarbeit 2005 93 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

1. EINFÜHRUNG

Globalisierung der Märkte, Veränderung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Intensivierung des Wettbewerbs haben in den letzten Jahrzehnten weltweit stattgefunden. Die Bundesrepublik Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft und die Außenhandelsbeziehungen sind seit langem ein wesentlicher Grund für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Schon seit Jahren ist Deutschland die zweitstärkste Exportnation der Welt, die deutschen Exporte von Waren übersteigen sogar die der USA. Im Jahr 2003 erreichte der Wert aller aus Deutschland exportierten Güter 748,4 Milliarden US Dollar und der der Dienstleistungen 111,7 Milliarden US Dollar.[1] „Der deutsche Außenhandel mit dem Ausland hat sich in den letzten Jahren weiter verstärkt. Der Export von Gütern und Dienstleistungen macht ein Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Etwa jeder vierte Arbeitsplatz hängt vom Export ab. Immer mehr deutsche Unternehmen sichern oder erweitern ihre Absatzmärkte in der Welt durch verstärkte unternehmerische Kooperationen einschließlich Direktinvestitionen im Ausland.“[2]

Wichtigste Zielregion der deutschen Güterexporte war auch im ersten Halbjahr 2004 die Europäische Union. In die 24 Partnerländer der Gemeinschaft gingen, wie bereits im letzten Jahr, 64 % des gesamten deutschen Exportvolumens. Aus dieser regionalen Betrachtung geht aber nicht hervor, dass sich die Bedeutung einzelner Zielländer innerhalb und außerhalb der Europäischen Union in letzter Zeit stark verändert. So entwickelte sich der Absatz der deutschen Produkte auf den beiden bisher wichtigsten Märkten, Frankreich und USA, unterdurchschnittlich (+6,5 % beziehungsweise +3,4 %). Besonders gefragt waren die deutsche Produkte in den neuen Europäischen Mitgliedsländern (+13,9 %) sowie in China (+27,1 %) und Russland (+25,5 %). Unter den wichtigsten Zielländern deutscher Exporte liegt China inzwischen auf Platz 10, Russland auf Platz 14. Bezogen auf die absoluten Umsatzzuwächse profitierte die deutsche Wirtschaft aber am meisten vom Aufschwung der neuen EU-Mitglieder und Großbritanniens. Dorthin konnten zusätzlich Güter im Wert von 3,8 Milliarden Euro bzw. 3,2 Milliarden Euro verkauft werden. Danach kommen Frankreich und China, die jeweils zu einer Steigerung der Exporte im Wert von 2,3 Milliarden Euro beigetragen haben. Die USA sind als direkter Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft dagegen weit abgeschlagen: Im ersten Halbjahr 2004 konnten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode zusätzliche Güter im Wert von nur 1 Milliarden Euro abgesetzt werden. Die deutschen Importe entwickelten sich in den ersten 6 Monaten des Jahres mit einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächer als die Ausfuhren. Der deutsche Außenhandelsüberschuss konnte somit ausgebaut werden. Der gestiegene Außenbeitrag hat im ersten Halbjahr 2004 mit knapp 2 Prozentpunkten einen sehr kräftigen Beitrag für das Wirtschaftswachstum in Deutschland geleistet.[3]

Dabei ist der Beitrag des Mittelstandes in diesem Prozess nicht zu unterschätzen, denn der Mittelstand ist die tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Der Mittelstand in Deutschland stellt 70 Prozent der Arbeitsplätze zur Verfügung, schafft über 80 Prozent der Ausbildungsplätze und erwirtschaftet 45 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Erfahrungsgemäß ist es auch der Mittelstand, der flexibler reagiert und innovativer produziert. Deswegen darf die Bereitschaft, das Auslandsgeschäft in die Wachstumsmärkte der Zukunft auszuweiten, um wettbewerbs- und innovationsfähig zu bleiben, insbesondere bei deutschen mittelständischen Unternehmen nicht an Stellenwert verlieren.[4]

Aber da sind auch die kleinen und mittleren Unternehmen, die höhere Hürden auf sich nehmen. Die Kapitalbeschaffung, insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Bestimmungen des ‚Basel - II’ Vertrages[5], ist schwieriger geworden, bei ihnen verteilen sich die Management-Belastungen in der Regel auf weniger Schultern, der Kostenaufwand für internationale Markterschließung ist in Relation zu Großunternehmen höher. Außerdem hat sich die Wettbewerbssituation deutscher mittelständischer Unternehmen in den letzten Jahren nachhaltig geändert. Die Gründe dafür sind hohe Lohn- und Nebenkosten sowie hohe Abgaben und Steuern. Massiver Wettbewerb, kleine Gewinnmargen, stagnierende, gesättigte oder gar schrumpfende Märkte, Globalisierung und moderne Telekommunikation erhöhen den Druck auf die Unternehmen enorm. Für die Unternehmen heißt es, neben Innovationen und ständiger Verbesserung nicht nur alleine durch Innovationen im heimischen Raum konkurrenzfähig zu bleiben, sondern und vor allem neue, lukrative Märkte zu erschließen. Es gibt also genug Gründe, um auf den internationalen Märkten aktiv zu werden.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen gehören deshalb zu den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten der deutschen Regierung und Europäischen Union. Es ist zu einer wichtigen Aufgabe geworden, die Internationalisierungsvorhaben der mittelständischen Unternehmen zu unterstützen und zu fördern. Dabei handelt es sich keineswegs um Subventionsmaßnahmen. Wirtschaftsdoping ist nicht Gegenstand der deutschen und europäischen Wirtschaftspolitik. Vielmehr handelt es sich um die Schaffung investitionsfreundlicher Rahmenbedingungen für den Mittelstand.[6] Gerade im Hinblick auf internationale Wirtschaftskooperationen als eine mögliche Marktbearbeitungsstrategie, bietet sich eine Vielzahl von verschiedenen staatlichen und privaten Förderprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene an.

Warum soll aber Russland eine attraktive Wirtschaftsregion für deutsche Unternehmen sein? Der russische Markt bietet deutschen Unternehmen ein hohes Potential an ungesättigten Märkten bei wachsender Kaufkraft und kontinuierlich wachsender Konjunktur. Das sind die Idealbedingungen für Unternehmen, die wachsen wollen, heute und vor allem in der Zukunft. Der Zeitpunkt für den Einstieg ist günstig - man kann den Markt noch kostengünstig erschließen. Dazu ist es jedoch unbedingt erforderlich, sich genau mit der jeweiligen Branchensituation zu befassen, die Marktverhältnisse zu analysieren und die generellen Strukturen des russischen Wirtschaftssystems zu verstehen.

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen die Kooperationen deutscher mittelständischer Unternehmen als eine mögliche Markteintrittsstrategie in Russland, sowie ein Überblick über Förderprogramme der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung der eben genannten Kooperationen. Dabei sollen auch die Perspektiven und Risiken in Bezug auf Russland als Kooperationsland aufgezeigt werden.

Die Quellen für diese Arbeit stammen aus Buch- und Literaturbeständen der Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken sowie öffentlichen Bibliotheken. Dieses Material war leider selten aktuell. Daher musste der Verfasser öfter auf das Internet als Informationsmedium zurückgreifen. Das Internet hat sich in letzter Zeit zu einem seriösen und nicht mehr zu ignorierendem Informationsmedium entwickelt. Mittlerweile sind hier alle offiziellen Institutionen und Organe mit zahlreichen Informationen zu spezifischen Themen vertreten und deren Informationsangebot wird ständig aktualisiert. Deshalb war die Informations- und Quellensuche für diese Arbeit in weiten Teilen auf dieses Medium ausgerichtet.

Die Arbeit besteht aus acht Kapiteln. Nach der einführenden Einleitung zum Thema der Arbeit im ersten Kapitel, folgt im Kapitel zwei, drei und vier die Erklärung der relevanten theoretischen Begriffe, die zum Verständnis des Themas notwendig sind. Durch die Betrachtung der oben genannten Kapitel wird dem Leser der Arbeit auch die Aktualität des Themas deutlich.

Im Kapitel zwei werden Begriff der Internationalisierung und Motive aus mikroökonomischer Sicht dargestellt. Außerdem wird zusätzlich zu den in der Einführung aufgeführten makroökonomischen Vorteilen der Internationalisierung noch kurz auf die Vorteile für die Unternehmen selbst eingegangen. Die ausführlichere Darstellung von Vorteilen und Chancen für den deutschen Mittelstand folgt in Kapitel vier und sieben. Zum Schluss des zweiten Kapitels werden auch die möglichen makroökonomischen Nachteile der Internationalisierung betrachtet.

Kapitel drei beschäftigt sich mit dem deutschen Mittelstand. Neben der neuen deutschen und europäischen Definition des Mittelstandes und Auswirkungen der Definitionsänderungen auf die Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen wird die Bedeutung des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft sowie deren Stärken, Schwächen und Probleme dargestellt.

Zum Anfang des vierten Kapitels wird der Kooperationsbegriff erklärt und auf die in diesem Zusammenhang stehenden Unternehmensziele eingegangen. Der Betrachtung von möglichen Kooperationsformen, relevanten Entscheidungskriterien bei der Wahl der Kooperationsform und Ausprägungen der internationalen Kooperationen in der Praxis folgen dann strategisch wichtige Fragestellungen, die bei jedem Internationalisierungsvorhaben berücksichtigt werden sollen. Mit der Beschreibung der Phasen eines Kooperationsprozesses und möglichen Vor- und Nachteilen der internationalen Kooperationen wird Kapitel vier abgeschlossen.

Im fünften Kapitel wird zuerst Basiswissen in Bezug auf Russland als Land und als Wirtschaftsregion vermittelt. Weiterhin folgt, in einzelne Bereiche untergliedert, die Beschreibung der aktuellen wirtschaftspolitischen Lage Russlands unter Präsident Putin.

Im Rahmen der Informationssuche für Kapitel sechs ist der Verfasser, vor allem bei der Internetrecherche, auf ein breites Angebot an Informationen gestoßen. Es gibt mittlerweile bei fast allen offiziellen Einrichtungen und Organisationen im Internet ständig aktualisierte Informationen zu diesem Thema. Leider ist es im Rahmen dieser Arbeit aus zeitlichen Gründen nicht möglich alle Fördermaßnahmen aufzuzeigen. Zu Beginn des sechsten Kapitels werden die Definition der Wirtschaftsförderung, sowie eine kritische Betrachtung der Förderpolitik dargestellt. Danach werden die wichtigsten Förderprogramme der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland für kleine und mittelständische Unternehmen in Kurzform zusammengefasst. Dabei werden sowohl Außenwirtschaftsförderprogramme im Bezug auf Russland, als auch Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen innerhalb der Europäischen Union betrachtet. Eine umfassendere Betrachtung der zahlreichen Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer muss aus zeitlichen Gründen entfallen. An entsprechender Stelle erfolgt dann der Verweis auf vollständige Quellen.

Kapitel sieben bietet außer einer umfassenden Darstellung der aktuellen Entwicklung in den deutsch-russischen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen auch eine Betrachtung in Bezug auf den deutschen Mittelstand, seine Perspektiven und möglichen Risiken für deutsche mittelständische Unternehmen bei Kooperationen mit Russland.

Kapitel acht fasst die zentralen Aussagen der einzelnen Kapitel zusammen und schließt die Arbeit mit einer kurzen Stellungnahme ab.

2. INTERNATIONALISIERUNG

2.1 Internationalisierungsbegriff

Der Begriff ‚International’ bedeutet im Sprachgebrauch so viel wie ‚nicht national begrenzt’. In der Literatur hingegen gibt es oft keine einheitliche Definition des fachspezifischen Begriffs Internationalisierung. So findet man zum Beispiel oft die Verwendung der Begriffe Internationalisierung und Globalisierung ohne eine inhaltliche Abgrenzung voneinander.[7] Es gibt aber auch vereinzelt eine differenziertere Abgrenzung des Begriffs Internationalisierung. So definiert Perlitz Internationalisierung als “die Entwicklung einer grundsätzlichen, länderübergreifenden Handlungskonzeption, die auf Wettbewerbsvorteilen aufbaut, die für die Auslandstätigkeiten des Unternehmens notwendig oder nützlich sind“.[8]

2.2 Motive der Internationalisierung

Die Motive für die Internationalisierung sind vielfältig. Sie lassen sich aber grundsätzlich aus Gesamtunternehmenszielen ableiten und gliedern sich nach:[9]

- ökonomischen Motiven
- nicht ökonomischen Motiven
- offensiven Motiven
- defensiven Motiven
- ressourcenorientierten Motiven
- produktionsorientierten Motiven
- absatzorientierten Motiven.

Bei ökonomischen Motiven handelt es sich um das Streben nach Gewinnerzielung, wobei im Hinblick auf das internationale Geschäft besonders ein Ausgleich negativer inländischer Konjunkturentwicklungen angestrebt wird, sowie um Sicherheit und Wachstum des Unternehmens. Ausprägungen von nicht ökonomischen Motiven sind Imageziele sowie Verfolgung von Macht- und Einflussbedürfnissen eines Unternehmens. Offensiven Charakter haben die Motive, wenn es sich um Wettbewerbsvorteile handelt, zum Beispiel, wenn die Technologie- und/oder Qualitätsvorteile auf den internationalen Märkten ausgenutzt werden sollen. Wenn die Auslandsproduktion der Stabilisierung einer gefährdeten Inlandsposition dient oder aus Wettbewerbsgründen dem Konkurrenzunternehmen ins Ausland gefolgt wird, spricht man von den defensiven Motiven. Ressourcenorientierte Motive liegen vor, wenn eine nachhaltige (kostengünstigere) Versorgung des Unternehmens mit Rohstoffen durch die Internationalisierung angestrebt wird. Produktionsorientierte Motive liegen vor, wenn durch Produktionsverlagerung ins Ausland gegenüber dem Inland komparative Kostenvorteile entstehen. Von absatzorientierten Motiven spricht man, wenn es um eine dauerhafte Erhaltung oder Steigerung der Marktposition im Ausland geht. Die Ziele beziehen sich dabei auf konkret im Ausland erwirtschaftbare Mengen oder Werte, die durch den Verkauf des Produktes entstehen. In der Regel sind es meistens mehrere Motive, die ein Unternehmen zu einer Internationalisierung bewegen.[10]

2.3 Vor- und Nachteile der Internationalisierung

Wie schon in der Einführung zu dieser Arbeit erwähnt, bringt die Internationalisierung vielfältige Vorteile mit sich. „Neben dem Aspekt der Existenzsicherung bietet eine Betätigung auf internationalen Märkten enorme Wachstums- und Gewinnpotenziale“.[11] Insbesondere die Öffnung des einstmals abgeschotteten osteuropäischen Marktes bietet für deutsche Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten.[12]

Trotz all der Vorteile gibt es Einwände gegen die Internationalisierung. Diese vorhandenen oder angeblichen Nachteile werden häufig von der Außenhandels-Politik zum Anlass genommen, um in den Außenhandel einzugreifen, also Importe zu beschränken oder Exporte künstlich zu fördern. So kommt es zum Beispiel nach Kortmann bei der Internationalisierung der Märkte zu folgenden Problemen:

- Verteilungsproblem: es gibt in der Volkswirtschaftslehre keine Erklärung, wie der entstehende Wohlfahrtsgewinn zwischen den Ländern verteilt wird. Gewinnverteilung hängt von Marktverhältnissen ab. Es wird vorgeworfen, dass die Industrieländer auf Kosten der Entwicklungsländer begünstigt werden.
- Langfristige Marktanteilseinbußen: hauptsächlich hoch industrialisierte Länder streben danach, sich auf möglichst viele einkommenselastische Güter zu spezialisieren. Dabei können die Entwicklungsländer durch schlechtere Kapitalausstattung langfristig nicht mithalten und verlieren drastisch ihre Marktanteile.
- Problem der Kapitalmobilität: Standortfaktoren werden immer wichtiger bei Ansiedlungsbedingungen, so dass Kapital in die Länder mit den absolut geringsten Kosten fließt und die Produktion dort stattfindet. Mit der zunehmender Nachfrage steigen aber die Kosten. Als Folge davon fließt das Kapital in andere Länder mit wiederum geringeren Standortkosten. Dieser Ablauf bringt immense Anpassungs- und Beschäftigungsauswirkungen mit sich, die gleichzeitig zum Wettbewerb der Länder untereinander um die Attraktivität der Standorte und damit zu einem Subventionswettlauf führen.
- Abgängigkeiten: die Spezialisierung eines Landes auf ein oder mehrere Güter bringt das Land in Abhängigkeit gegenüber den Absatzbedingungen im Ausland, teilweise auch von dessen Vorleistungslieferungen. Extreme Spezialisierung führt zu einseitigen Wirtschaftsstrukturen, was in Entwicklungsländern häufig zu beobachten ist. Eine weitere Art der Abhängigkeit ist am Beispiel der OPEC – Länder und der restlichen Welt zu sehen.
- Kulturelle Verwerfungen: mit der Internationalisierung der Märkte werden neue Werthaltungen, Konsummuster, gesellschaftliche Verhaltensmuster der Industrieländer eingeführt und verbreitet. Länderspezifische Kulturen und Wertevorstellungen werden dabei verworfen.
- Nachlassender Wettbewerb: Internationalisierung und Konzentration bedeuten auch Monopolisierung und Vermachtung der Märkte innerhalb der einzelnen Volkswirtschaften und führen zu negativen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Wirkungen wie Abnahme der Wettbewerbsintensität, fehlende Anreize zu Innovation, Anpassungsflexibilität und Effizienz; Angebotsattraktivität und Kundenorientierung nehmen ab.
- Umweltbelastungen: Zerstörung der Wälder, erhöhter grenzüberschreitender Handelsverkehr und ein erhöhtes Produktionsniveau verursachen enorme Umweltschäden. Die dabei entstehenden Kosten und Belastungen gehen aber zu Gunsten der Allgemeinheit (negative externe Effekte).[13]

3. MITTELSTAND

3.1 Definitionen

Die Zunahme der Internationalisierungsaktivitäten lässt sich nicht nur bei Großunternehmen beobachten, sondern immer mehr auch bei kleinen und mittleren Unternehmen, so genannten mittelständischen Unternehmen. Der Begriff Mittelstand findet sich ausschließlich in Deutschland. In allen anderen Ländern spricht man von kleinen und mittleren Unternehmen, und damit ist in der Regel ein statistisch definierter Teil der Gesamtwirtschaft gemeint. Im deutschen Sprachgebrauch wird zwar der statistische Bereich auch abgedeckt, aber man geht inhaltlich darüber hinaus.

Der deutsche Begriff bezieht sich sowohl auf ökonomische als auch gesellschaftspolitische und psychologische Aspekte.[14] Die deutsche quantitative Mittelstandsdefinition sieht wie folgt aus:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Deutsche quantitative Mittelstandsdefinition. Quelle: Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2002

Die neue Definition der Europäischen Union, verfasst im Mai 2003 und gültig ab dem 1. Januar 2005, ist wesentlich komplizierter. Sie legt Schwellenwerte für die Beschäftigtenzahl, Umsatz und Bilanz sowie Kriterien im Bezug auf die Unabhängigkeit des Unternehmens fest. Auf dieser Basis erfolgt die Einstufung als kleines oder mittleres Unternehmen.

Damit ist eine neue Grundlage für die Eingrenzung des Empfängerkreises für Maßnahmen der Europäischen Union zugunsten des Mittelstandes, sprich Förderprogramme, geschaffen worden. Gleichzeitig gilt sie aber im Rahmen des Beihilferechts der Europäischen Union auch bezüglich der wettbewerbsrechtlichen Prüfung nationaler Unterstützungsmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen. Im Einzelnen legt die Definition folgendes fest:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Neue Definition der kleinen und mittleren Unternehmen der Europäischen Union. Quelle: Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar.

„Darüber hinaus gilt ein Unternehmen grundsätzlich nicht als kleines und mittleres Unternehmen, wenn 25 Prozent oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte direkt oder indirekt von einem oder mehreren öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts einzeln oder gemeinsam kontrolliert werden. Ausnahmen bei der Überschreitung des Schwellenwerts von 25 Prozent sind zulässig, wenn es sich um Investitionen unter anderem von Universitäten oder Forschungszentren ohne Gewinnzweck handelt, die nicht mit dem Unternehmen verbunden sind. Die neue Definition lässt die maximale Beschäftigtenzahl mit 250 unverändert, erhöht aber die Schwellenwerte für Jahresumsatz (auf 50 Millionen Euro) und Bilanzsumme (43 Millionen Euro), von denen ein Unternehmen mindestens einen unterschreiten muss, um als mittelständisches Unternehmen gelten zu können. Erheblich komplizierter wird allerdings die Berücksichtigung eventuell vorliegender wirtschaftlicher Verflechtungen mit anderen Unternehmen, die das Unabhängigkeitskriterium der bisherigen Definition ablöst. Wenn ein Unternehmen durch Beteiligungsverhältnisse oder andere vertragliche oder wirtschaftliche Bindungen enger mit weiteren Unternehmen in Beziehung steht, so müssen je nach der Intensität dieser Bindungen die Beschäftigtenzahlen, Umsätze und Bilanzsummen der weiteren Unternehmen anteilig oder vollständig den Werten des Unternehmens hinzugerechnet werden, dessen Eigenschaft geprüft wird. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau und alle deutschen Landesförderinstitute waren an der Erstellung und Diskussion des Informationsblattes beteiligt und wollen es künftig bei ihren Förderprogrammen einsetzen, die sich an kleine und mittlere Unternehmen richten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Förderreferenten der Bundesländer, die mit der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur’ befasst sind, wollen das Prüfschema bei ihren jeweiligen Programmen ebenfalls verwenden.“[15]

3.2 Bedeutung für die deutsche Wirtschaft

Wie schon in der Einführung erwähnt, ist die Bedeutung der mittelständischen Betriebe für die deutsche Wirtschaft sehr groß. In Deutschland sind mehr als 3,3 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, Handwerk, Handel und Dienstleistung als Direktanbieter oder Zulieferer tätig. Der Mittelstand produziert einzelne Komponenten für Großunternehmen, bietet spezielle Systemlösungen an oder offeriert Serviceleistungen. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sind nahezu 20 Millionen Menschen beschäftigt und tragen entscheidend zum Steueraufkommen und zur Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft bei. Etwa 70 % der Beschäftigung sowie 49 % der Bruttowertschöpfung gehen aufs Konto der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Der Mittelstand in Deutschland ist keine homogene Gruppe, sondern setzt sich aus einem sehr heterogenen Kreis von Familienunternehmen mit langer Tradition, etablierten Weltmarktführern mit spezialisierten Produkten, ausgegliederten Unternehmensteilen großer Konzerne, jungen Firmen in der Wachstumsphase oder Existenzgründungen zusammen. Verschärfter internationaler Wettbewerb und die gestiegenen Kundenansprüche haben dazu geführt, dass Kreativität, hohe Innovationsbereitschaft, flexibles Eingehen auf sich ändernde Kundenwünsche und eine am aktuellsten wissenschaftlichen Wissen ausgerichtete technologische Kompetenz darüber entscheiden, ob Unternehmen in diesem Wettbewerb erfolgreich bestehen.

Gerade der Mittelstand hat hier mit unbürokratischen Organisationsformen, kurzen Informationswegen, flachen Hierarchien, engem Kundenkontakt und ihrer hohen Motivation besondere Stärken. Dies schlägt sich in ihrer zunehmenden Bedeutung vor allem in den hochinnovativen Sektoren der deutschen Wirtschaft nieder. Innovative kleine und mittelständische Unternehmen stimulieren traditionelle Märkte oder gehen neue Wege, wie in den Informations- und Kommunikationstechnologien, der Mikrosystemtechnik, der Biotechnologie oder bei der Suche nach neuen Werkstoffen.

Aktuelle Trends, wie der starke Anstieg der Nachfrage nach Dienstleistungen, die zunehmende Auslagerung von Teilen der Wertschöpfung in großen Unternehmen, die Internationalisierung und Globalisierung, insbesondere im Forschungs- und Entwicklungsbereich, und die sinkenden Transaktionskosten durch moderne Kommunikationsmedien führen zu einer neuen Organisation vieler Märkte und zu einer neuen vertikalen Arbeitsteilung zwischen Mittelstand und Großunternehmen. Die Wertschöpfungstiefe vieler großer Unternehmen, wie z.B. der Automobilhersteller in Deutschland, ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Die wissensintensiven mittelständischen Betriebe werden zum zunehmend wichtigen Kooperationspartner der Großunternehmen. Sie treten als Unterstützer und Treiber dieser neuen Arbeitsteilung auf, indem sie als Dienstleister die technischen Voraussetzungen schaffen, oder als FuE-Lieferant zum Beispiel für die Pharmaindustrie, neue Biotechnologien entwickeln. Sehr deutlich wird der Wandel in der Innovationsdynamik in der biotechnologisch relevanten Pharmazeutik. Der Anteil der großen Pharmaunternehmen an Patent-Anmeldungen ist von 65 Prozent zu Beginn der 90er Jahre auf ca. 43 Prozent zum Ende der 90er Jahre gesunken. Die Innovationsdynamik auf diesem entscheidenden Technologiefeld wird damit ab Ende der 90er Jahre von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und einzelnen Erfindern getragen.[16]

Die Entwicklung des Mittelstandes stellt sich quantitativ im Jahre 2004 in Deutschland wie folgt dar:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Schlüsselzahlen zum Mittelstand. Quelle: Institut für Mittelstandsforschung Bonn, in Anlehnung an Statistisches Bundesamt, Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Zentralverband des Deutschen Handwerks und Bundesverband der Freien Berufe. Berechnungen des Instituts für Mittelsandsforschung Bonn, 12/2004.

3.3 Stärken, Schwächen und Probleme des Mittelstandes

Die Stärken und Schwächen, die den Mittelstand von Großunternehmen unterscheiden, ergeben sich fast zwangsläufig aus den Eigentumsverhältnissen und haben sowohl positive als auch negative Einflüsse auf die Entwicklung der mittelständischen Unternehmen.

Zu den Stärken des deutschen Mittelstands gehören sicherlich an erster Stelle ‚Lean Management’ und ‚Lean Produktion’ mit allen daraus resultierenden Vorteilen, wie zum Beispiel Flexibilität und hohe Anpassungsgeschwindigkeit auf Veränderungen der Märkte. Weitere Stärken sind Innovationsbereitschaft und Kundennähe.

Die größte Schwäche des Mittelstandes liegt auf der finanziellen Seite. Dazu zählen schlechte Eigenkapitalausstattung, begrenzte Kreditwürdigkeit und Finanzmittelbeschaffung. Hieraus resultiert fast zwangsläufig die Tatsache, dass sich trotz hoher Innovationsbereitschaft viele mittelständische Betriebe wegen knapper Finanzmittel ganz selten eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung leisten können. Diese ist jedoch bei den heutigen verkürzten Produktlebenszyklen und einer ständigen Nachfrage nach innovativen Produkten und Lösungen am Markt zu einem strategisch wichtigen Bestandteil der Unternehmen geworden. Zu den weiteren Schwächen gehören die Defizite in der Informationsausstattung, sowie in den meisten Fällen die persönliche Haftung der Mittelständler für alle Risiken. Außerdem mangelt es bei vielen mittelständischen Betrieben an organisatorischen Voraussetzungen für ein effektives Marketing.[17]

Die aktuelle Lage für den Mittelstand am Standort Deutschland ist derzeit nicht besonders günstig. Ungeachtet des seit Jahren anhaltenden geringen gesamtwirtschaftlichen Wachstums hat der Mittelstand in Deutschland auch Probleme anderer Art. So hält die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand in ihrem Jahresbericht zur Lage des Mittelstandes in Deutschland, trotz von der Regierung und Opposition eingeleiteten Reformen, die offensichtlich nicht reichen, weitere Reformschritte für dringend geboten. Es wird empfohlen folgende Reformen durchzuführen:[18]

- Vereinfachung des Steuerrechts bei gleichzeitiger Rückführung der Steuerbelastung und Verzahnung des steuerpolitischen Kurswechsels mit Reformen in anderen Politikfeldern, insbesondere der Sozialpolitik, Reduzierung der Staatsquote auf unter 40 Prozent, nachhaltige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte auf der Auf- und Ausgabenseite in der Steuer- und Finanzpolitik,
- umfängliche Flexibilisierung des Arbeitsrechts, Streichung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, markt- und vermittlungsgerechte Neuorientierung der Bundesagentur für Arbeit in der Beschäftigungspolitik,
- Stärkung der betrieblichen und privaten Vorsorge, Entlastung der Sozialversicherungen von versicherungsfremden Leistungen, Stabilisierung des Beitrags zur Rentenversicherung unter 20 Prozent, Umstellung der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung von der Beitrags- auf eine einkommensunabhängige Prämienfinanzierung mit ergänzender sozialpolitischer Flankierung über den Steuer-Transfer-Mechanismus, Konzentration der Sozialversicherungen auf eine Basissicherung bei gleichzeitiger Stärkung der betrieblichen und privaten Vorsorge in der Sozialpolitik,
- deutliche Erhöhung der Ausbildungsqualität in den allgemeinbildenden Schulen, Verbesserung der Rahmenbedingungen für betriebliche Ausbildung unter anderem durch rasche Aktualisierung von Ausbildungsordnungen, modulare Ausbildungsbausteine und Einführung zweijähriger Ausbildungsberufe, Verzicht auf eine Ausbildungsplatzabgabe, Stärkung des Leistungswettbewerbs im Hochschulbereich in der Bildungspolitik,
- Verbesserung der Kompetenzzuordnung zwischen EU und Mitgliedsländern, Konzentration der europäischen Strukturpolitik unter Berücksichtigung der Belange mittelständischer Unternehmen, Sicherstellung der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank, Optimierung der Verkehrsströme und eine zukunftsgerechte Verkehrspolitik in Europa insgesamt im Hinblick auf die Erweiterung der Europäischen Union.

4. INTERNATIONALE KOOPERATIONEN

Internationalisierung der Märkte, Globalisierung des Wettbewerbs und damit verbundener Kostendruck wird für den deutschen Mittelstand ein immer stärkeres Motiv für Auslandsengagement. Die eigentliche Frage, die sich bei unternehmerischen Entscheidungen stellt, ist längst nicht mehr ‚ob’ sondern ‚wo und wie’. Denn in Hinblick auf die internationale Markterschließung stehen verschiedene Länder zur Auswahl und bieten sich verschiedene Markteintrittsstrategien an.

4.1 Kooperationsbegriff und Ziele

Das Wort Kooperation stammt ursprünglich von dem lateinischen ‚cooperare’ ab und bedeutet soviel wie Zusammenarbeit. In der Literatur gibt es hingegen zahlreiche Begriffsdefinitionen. In diesem Zusammenhang ist eine Kooperation laut Rath eine „vertraglich festgelegte und langfristige ausgerichtete Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehreren rechtlich und idealtypisch auch wirtschaftlich selbstständig bleibenden Unternehmen mit Sitz in unterschiedlichen Länder zur gemeinsamen Aufgabenerfüllung“.[19]

Bernd betrachtet eine Kooperation als „eine längerfristige Beziehung zwischen selbstständig handelnden Unternehmen, deren Entscheidungen auf bestimmten Geschäftsfeldern gemeinsam getroffen werden bzw. voneinander abhängig sind“.[20] Kooperation nach Rose ist wie folgt definiert: „…es handelt sich um Betriebsverbindungen, in denen bei grundsätzlich völliger (rechtlicher und wirtschaftlicher) Selbstständigkeit der beteiligten Unternehmungen lediglich betriebliche Teilaufgaben zum gemeinsamen Nutzen der kooperierenden Unternehmungen koordiniert werden.“[21]

Quack spricht von internationalen Kooperationen, wenn „rechtlich und wirtschaftlich unabhängige Unternehmen in unterschiedlichen Ländern meist längerfristig, freiwillig, auf einer expliziten Vereinbarung beruhend und durch eine bewusste Koordination von Maßnahmen zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels zusammenarbeiten “[22]

Wie bei der Begriffsdefinition gibt es ebenso bei Kooperationszielen in der Literatur zahlreiche Auffassungen, aber im Allgemeinen sind dies die gleichen unternehmerischen Ziele wie bei der Internationalisierung.[23] Dabei steht das Ziel ‚Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen’ an erster Stelle. Durch die Kooperation können Vorteile erzielt werden, die im Alleingang schwer oder nicht in dem zeitlichen Umfang realisierbar sind. Unter anderem sind es Erweiterungen des Leistungsprogramms, Überwindung der Ressourcenknappheit, Erschließung und bessere Kenntnis der ausländischen Märkte.[24] Aber auch die Steigerung der Marktanteile, Unternehmenswachstum, Ausnutzung von komparativen Kostenvorteilen und Degressionseffekte stehen bei vielen Internationalen Kooperationsvorhaben auf der Tagesordnung.[25]

[...]


[1] Vgl. Bundesverband der Deutschen Industrie, Tabelle ‚Die größten Exportnationen der Welt’, in Anlehnung an Welthandelsorganisation, 2003, www.bdi-online.de

[2] Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit: Stellungsnahme zur Position der Bundesrepublik Deutschland in der Aussenwirtschaftspolitik. http://www.bmwa.bund.de/Navigation/aussenwirtschaft

[3] Vgl. Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Broschüre ‚BDI-Außenwirtschaftsbarometer’, Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam GmbH, 10/2004, S. 4-5.

[4] Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.), Broschüre: ‚Weltweit aktiv. Ratgeber für kleine und mittlere Unternehmen’, Berlin, 2002, o.S.

[5] ‚Basel II’ -Vertrag gehört nicht zum Gegenstand dieser Arbeit, daher keine weitere Erläuterung des Begriffs.

[6] Vgl. Europa Kontakt e.V., Broschüre ‚EG-Wegweiser Mittelstand. Unternehmensförderung im

Binnenmarkt’ ECOTOUR, Berlin, 1993. [7] Vgl. Macharzina, K. / Oesterle, M.-J. Handbuch Internationales Management. Grundlagen, Instrumente, Perspektiven. Gabler, Wiesbaden, 1997, S. 3-22.

[8] Perlitz, M. Internationales Management, 4 Auflage, Stuttgart, Lucius und Lucius, 2000 S10f.

[9] Vgl. Berndt, R. / Altobelli, C.F. / Sander, M. Internationales Marketing-Management. Springer, Berlin, 1999. Für eine ausführlichere Darstellung siehe u.a. Backhaus, K. / Büschken, J. / Voeth, M. Internationales Marketing. Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 2003, S. 69ff.

[10] Vgl. Berndt, R. / Altobelli, C.F. / Sander, M. Internationales Marketing-Management. Springer, Berlin, 1999, S. 7ff.

[11] Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.), Broschüre ‚Weltweit aktiv. Ratgeber für kleine und mittlere Unternehmen’, Berlin, 2002, o.S.

[12] An der Stelle werden die Vorteile nicht weiter ausgeführt. Die weitgehendere Betrachtung erfolgt im Kapitel 4.4 sowie im Kapitel 7.2.

[13] Vgl. Kortmann, W. Aussenwirtschaftslehre. Kohlhammer, Stuttgart, 1998, S. 158ff.

[14] An dieser Stelle werden die Aspekte nicht weiter erläutert, für eine weitergehendere Erläuterung vgl. Günterberg, B. / Wolter, H-J., Institut für Mittelstandsforschung Bonn, ‚Mittelstand in der Gesamtwirtschaft – Anstelle einer Definition’ Bonn, 2002.

[15] Vgl. Homepage der Industrie- und Handelskammer Rhein – Neckar: Das Euro Info Center: Informationen zu Europäischen Förderprogrammen. http://www.rhein-neckar.ihk24.de.

[16] Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.), Broschüre ‚Mittelstand Innovativ. Kleine und mittlere Unternehmen im Fokus der Bildungs- und Forschungspolitik’ Bonn, 2002, ohne S.

[17] Vgl. Haas, D. Das Marketing und die Marktorientierung mittelständischer Unternehmen. Probleme und Lösungsansätze. Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 1997. S. 1ff.; Backhaus, K. / Büschken, J. / Voeth, M. Internationales Marketing. Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 2003, S. 32-33, sowie Rumer. K. Erfolgsstrategien für mittelständische Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Expert, Renningen – Malmsheim, 1998.

[18] Vgl. Arbeitsgemeinschaft Mittelstand (Hrsg.), Jahresmittelstandsbericht ‚Strukturelle Hypotheken verhindern Wachstum’, 2004.

[19] Rath, H. Neue Formen der Internationalen Unternehmenskooperation: eine empirische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung ausgesuchter Industriezweige des Ruhrgebiets. Steuer und Wirtschaftsverlag, Hamburg, 1990, S. 11.

[20] Berndt, R. / Altobelli, C.F. / Sander, M. Internationales Marketing-Management. Springer, Berlin, 1999, S. 137.

[21] Rose, G. / Glorius-Rose, C. Unternehmungsformen und – verbindungen. Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln, 1995, S. 152.

[22] Quack, H. Internationale Kooperationen: ein Wegweiser für mittlere und kleine Unternehmen. Verlagsbereich Buch der Frankfurter Allgemeiner Zeitung, Frankfurt am Main, 2000, S. 10.

[23] Siehe Kapitel 2.2 ‚Motive der Internationalisierung’.

[24] Vgl. Macharzina, K. / Oesterle, M.-J. Handbuch Internationales Management. Grundlagen, Instrumente, Perspektiven. Gabler, Wiesbaden, 1997, S. 443ff.

[25] Vgl. Meffert, H. / Bolz, J. Internationales Marketing-Management. Kohlhammer, Stuttgart, 3. Auflage, 1998, S. 97-105.

Details

Seiten
93
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783832488253
ISBN (Buch)
9783838688251
Dateigröße
484 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v224005
Institution / Hochschule
Hochschule Bochum – Wirtschaft
Note
2,0
Schlagworte
internationalisierung globalisierung mittelstand wirtschaftsfördermaßnahmen

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