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Erhebung von Regelbauzeiten für Büro- und Verwaltungsgebäude

Diplomarbeit 2002 65 Seiten

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Eine der wichtigsten Aufgaben im Baubetrieb, sei es für den Ingenieur im Projektmanagement, sei es für den Unternehmer einer Rohbaufirma, stellt sicherlich die Einsatzmittelplanung dar und damit verbunden die Dauerberechnung eines anstehenden Bauvorhabens. Sie sind unerlässlich für eine erfolgreiche Kalkulation, die für den Auftragnehmer eines zu er-richtenden Gebäudes hauptsächlich darin besteht, die Herstellung des Produktes mit so wenig Ressourcen wie möglich zu bewerkstelligen, während sie für den Auftraggeber vor allem in der Minimierung der zeit-abhängigen Kosten seiner Investition liegt. Die gleiche Bedeutung wie eine gewinnbringende Kalkulation hat für den Bauherren natürlich auch der Wunsch nach einer möglichst schnellen Übergabe seines Bauwerkes und der Auftragnehmer ist bestrebt, seine knappen Ressourcen so bald wie nur möglich wieder frei zu haben für die nächsten Einsätze.
Es mag daher verwundern, weshalb trotz des großen Raumes, den die Dauerberechnung in der Arbeitsvorbereitung einnimmt, in den wenigsten Fällen eine Einhaltung der angestrebten Bauzeit erreicht wird, wenn auch unzählige Argumente zur Erklärung herangezogen werden, wie etwa der Hinweis auf die Einmaligkeit jedes einzelnen Gebäudes oder auf die Bauzeitverzögerungen, die sich durch Erschwernisse, Behinderungen und andere Störungen ergeben können. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass häufig die Gerichte bemüht werden, herrscht doch selten Übereinstimmung in der Frage, was vorhersehbar war und somit schon bei der Ermittlung der Bauzeit hätte berücksichtigt werden müssen.
Unter anderem auch aus diesen Gründen spielen Untersuchungen rund um die Bauzeit eine wichtige Rolle innerhalb der Baubetriebslehre und in dieser Arbeit soll nun der Versuch unternommen werden, Regel- bzw. Normbauzeiten für bestimmte Objekte des Hochbaus zu ermitteln.
Gängige Praxis ist es, in der Arbeitsvorbereitung mit geschätzten Kennzahlen, die auf Erfahrungswerten beruhen, bzw. mit globalen Kennwerten eines Projektes und Aufwandswerten die genäherte Bauzeit zu bestimmen.
Diese Form der ersten, überschlägigen Baudauerberechnung soll um die Möglichkeit erweitert werden, auf Regelbauzeiten zurückgreifen zu können, die tabellarisch und als Graphiken dargestellt einen Überblick über den voraussichtlichen zeitlichen Aufwand eines Bauprojektes geben.
Da innerhalb der Vielzahl an unterschiedlichen Hochbauarten, vom Wohnungsbau bis hin zum Industriebau, jeweils andere […]

Details

Seiten
65
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832465834
ISBN (Buch)
9783838665832
Dateigröße
899 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v221974
Institution / Hochschule
Technische Universität München – Bauingenieur- und Vermessungswesen
Note
1,3
Schlagworte
baudzeit baudauerberechnung aufwandswerte einsatzmittelanzahl

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Titel: Erhebung von Regelbauzeiten für Büro- und Verwaltungsgebäude