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Interkulturelle Kompetenz als Anforderungsprofil in der psychosozialen Arbeit

Diplomarbeit 2002 121 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Zusammenfassung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Wir leben in einer pluralen Gesellschaft. Das Nebeneinander von Menschen, die verschiedenen Religionen und Ethnien angehören, verschiedene kulturelle Hintergründe haben, die voneinander verschiedene Interessen verfolgen und die sich nicht zuletzt in ihrem Aussehen unterscheiden, ist prägend für unsere Gesellschaft. Kalpaka nennt die Heterogenität das „prägende Merkmal dieser Gesellschaft“.
Wie geht eine Gesellschaft mit Heterogenität um?
Seitens der Politik ist sie noch nicht anerkannt worden. Wir leben zwar faktisch seit Jahren in einem Einwanderungsland, die Zahl von mehr als 11 Millionen Menschen anderer kultureller Herkunft belegt das, jedoch hat dieser Umstand nicht zu gleichzeitigen kulturellen und sozialen Konsequenzen geführt. Migranten bleiben in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung unterrepräsentiert. Die Zahl der sozialen Einrichtungen für Minoritäten sind verschwindend gering, wo Angebote existieren, fehlen Dolmetscher und qualifiziertes Personal (vgl. Anhang 1).
Voraussetzung für die Anerkennung der Pluralität unserer Gesellschaft auf allen Ebenen ist nach Mecheril deren Bejahung. Nur dann wird es möglich, sich mit dem „Fremden“ konstruktiv auseinander zu setzen und eine „Kultur des Dialoges“ zu fördern. Der Linoldruck am Anfang der Arbeit verweist auf diesen Umstand. Dieser Dialog ist sowohl in der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Herkunft von Bedeutung, aber ebenso in der Arbeit mit Menschen aus eigenen kulturellen Bezügen.
Für die Berater, von denen in dieser Arbeit interkulturelle Kompetenz gefordert wird, bedeutet das, eine Haltung anzunehmen, die das Moment der Anerkennung des Anderen umschließt und offen ist für neue Erfahrungshorizonte. Nur dann werden psychosozial Tätige in der Lage sein, den Anforderungen interkultureller Kompetenz gerecht zu werden.
Für den Professionellen heißt das, sich mit Fragestellungen bezüglich der Kultur, des Fremden und der eigenen Fremdheit auseinanderzusetzen und seine Sensibilität im Umgang mit Menschen (fremder Kulturen) zu schärfen.
Gang der Untersuchung:
Ausgehend davon soll im ersten Kapitel das Thema Kultur angegangen werden. Über eine erste allgemeine Definition (1.1), soll in Punkt 1.2 auf die Problematik um Eigenes und Fremdes eingegangen werden. Es folgt eine Problematisierung um den Begriff Interkulturalität.
Die Diskussion um interkulturelle Kompetenz bewegt sich auf zwei Ebenen. Zum einen wird von den Professionellen die […]

Details

Seiten
121
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783832462451
ISBN (Buch)
9783838662459
Dateigröße
2.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v221467
Institution / Hochschule
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen - Abteilung Paderborn – Sozialwesen
Note
1,0
Schlagworte
kultur beratung ressourcen kompetenz

Autor

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Titel: Interkulturelle Kompetenz als Anforderungsprofil in der psychosozialen Arbeit